Technik reflektieren - Fortschritt gestalten

Technologieüberblick

CRC-Systeme und ORC-Systeme

Dampfkraftprozesse können sowohl mit Wasser (CRC – Clausius Rankine Cycle) als auch mit organischen Medien (ORC – Organic Rankine Cycle) als Arbeitsfluid betrieben werden. Gegenüber organischen Fluiden ist Wasser unempfindlich gegenüber hohen Temperaturen und ermöglicht damit beispielsweise eine Direktverdampfung im Abgasstrom eines Verbrennungsmotors. Weiterhin ist Wasser weder brennbar noch karzinogen, noch in irgendeiner Art und Weise umweltschädigend (z.B. ozonbelastend).

Auf Basis von CRC-Prozessen lassen sich einfachere und kostengünstigere Systeme der Abwärmeverstromung realisieren.Bei Niedertemperaturabwärme haben aus thermodynamischer Sicht organische Fluide gegenüber Wasser Vorteile. Für eine maximale Wirtschaftlichkeit muss daher geprüft werden, welches Fluid zum Einsatz kommen kann.Die CRC-Systeme der EN3 GmbH sind abwärtskompatibel und lassen sich entsprechend den jeweiligen Wärmequellen und Temperaturen flexibel einsetzen.

Expander für kleine Dampfkraftprozesse

Kleine Dampfkraftprozesse verfügen über ein enormes Anwendungspotenzial. Zentrale Bedeutung kommt dabei der Verfügbarkeit kleiner Dampfexpander zu. Diese stellen die eigentliche Schlüsseltechnologie für das Funktionieren und den ökonomischen Erfolg solcher Systeme dar.

Aus Sicht der Bauform können Kraft-und Arbeitsmaschinen in zwei Haupttypen eingeteilt werden: Strömungsmaschinen (Turbinen) und Verdrängermaschinen. Zu den Verdrängermaschinen zählt die große Gruppe der Kolbenmaschinen (Hubkolbenmaschinen und Rotationskolbenmaschinen). Während bei Dampfexpansionsmaschinen im Leistungsbereich oberhalb von 250 kW die Turbinen dominieren, eignen sich Kolbenmaschinen insbesondere für kleine Leistungsbereiche, da diese keine Spaltverluste haben und unempfindlich gegen eventuelle Restfeuchte im Dampf sind. Darüber hinaus sind Kolbenmaschinen gegenüber Turbinen kostengünstiger.

Weitere aktuelle Technologien sind Schraubenmaschinen, Scrollmaschinen und das Rootsgebläse. Diese haben allerdings den Nachteil, dass sich mit ihnen nur kleine Volumenänderungsverhältnisse realisieren lassen und damit nur geringe Systemwirkungsgrade darstellbar sind.